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Wurmbefall sollte stets so früh wie möglich behandelt werden

Wurmbefall sollte stets so früh wie möglich behandelt werden

Würmer gehören zur Sparte der äußerst oft vorkommenden Parasitenbefalls und viele Menschen können sich nur schwer vorstellen, dass auch in der heutigen Zeit noch immer der Wurmbefall sehr häufig festgestellt wird. Egal wie alt der Wirt ist, den sich der Parasit aussucht. Ist er erst einmal in den Körper gelangt, kann er sich bei guten Bedingungen explosionsartig vermehren.

Würmer sind wahre Meister im Überleben und haben leider so einige Strategien auf Lager, die sie anwenden, um sich in der Darm- oder Magenwand aufhalten zu können. Ein sehr starker Wurmbefall, der nicht vorzeitig erkannt und behandelt wird, kann schwerwiegende, gesundheitliche Folgen und Beschwerden mit sich ziehen.

Erste Anzeichen frühzeitig erkennen

Schlechter Allgemeinzustand, Übelkeit, Erbrechen, Magenbeschwerden, Blähungen, Fieber und immer wieder Durchfall, können auch ein Anzeichen sein, dass es sich bei diesen Beschwerden konkret um einen Wurmbefall handelt. Auszuschließen ist dies nicht, zumal selbst bei regelmäßigen Arztbesuchen und Routineuntersuchungen, diese Symptome oftmals ein Wink mit dem Zaunpfahl sein können. Mehrere Stuhlproben und Blutabnahmen bringen schnell Klarheit und bei einem eventuellen Befall muss schnell effektiv seitens des behandelten Arztes gehandelt und behandelt werden.

Desto früher ein Wurmbefall festgestellt wurde, umso besser für die gesamte Magen- und Darmflora im Einzelnen. Der häufigste Wurmart bei Menschen ist der Madenwurm, gefolgt vom Spulwurm oder auch der Bandwurm. Ein nur geringer Befall ist meist sehr schwer herauszufinden, da sich die Symptome bei einem Befall erst zu einem späteren Zeitpunkt deutlich zeigen, wenn schon ein mittlerer bis schwerer Wurmbefall vorliegt.

Bandwurm und Spulwurm

Bei einem Spulwurmbefall zeigen sich die Beschwerden erst dann, wenn schon ein starker Befall vorhanden ist. Fieber, Bauchschmerzen im Oberbauch und auch Druckschmerz. Übelkeit, Unterernährung und vor allem Blutarmut gehen meist auf das Konto des Spulwurms. Das Gefährliche bei einem Spulwurmbefall ist, dass sie vom Darm aus auch in andere Organe wie die Lunge gelangen können.

Schweres Atmen, Husten und sogar blutiger Auswurf sind ernstzunehmende Symptome. Denn sie werden schnell einmal mit einer Bronchitis vergleichen und verharmlost. Beim Bandwurm zeigen sich zum Einen Heißhunger oder Appetitlosigkeit. Drastischer Gewichtsverlust, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und gleichzeitig Verstopfung. Blähungen, Druckschmerz im Oberbauch, Müdigkeit, Leistungsschwäche und Kopfschmerzen als Begleiterscheinung. Der Bandwurm kann eine beachtliche Körperlänge erreichen und wird schließlich ausgeschieden. Doch bis es dazu kommt, hat er in der Regel schon erhebliche Schäden angerichtet.

Der Madenwurm

Zuerst juckt es unaufhörlich im Bereich des Afters. Das ist meist ein sehr klares Bild und Anzeichen für den Madenwurm. Er steckt im Darm selbst und ernährt sich dort von Nahrungsbestandteilen. Die Würmer legen Eier, die man mit bloßem Auge nicht wahrnimmt. Die Übertragung der Eier geschieht meist von der Hand in den Mund.

Innerhalb von nur zwei Wochen sind aus den Eiern Würmer geworden und sie vermehren sich rasant weiter. Das Weibchen legt dann die Eier wiederum am After-Ausgang inklusive einer klebrigen Substanz ab. Ziemlich eckige Angelegenheit, kommt aber sehr oft vor. Grundsätzlich gehören sie aber zu den harmlosen Kollegen unter den Würmern bei Menschen. Durch Medikamente und Hygiene wird man schnell wieder Herr der Lage und er Spuk ist schnell vorbei.

Über Robert Milan

- Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur und der aktuellen medizinischen Leitlinie.