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Wie einen Bienenstich behandeln?

Bienenstich behandeln - Welche Möglichkeiten gibt es?

Eigentlich sind Bienen sehr friedliche Tiere. Kommt es dennoch einmal zu einem schmerzhaften Stich, haben Sie dieses nützliche Tierchen wahrscheinlich ein wenig verärgert. Erste Reaktionen auf einen Bienenstich fallen in der Regel bei Jung und Alt gleich aus, denn schnell breitet sich ein brennender, starker Schmerz an der betroffenen Stelle aus, welcher auch nach Stunden noch zugegen ist. Zudem schwillt die Einstichstelle an und rötet sich.

Mit einem Mückenstich lassen sich Bienen-, wie Wespenstiche außerdem kaum vergleichen. Während der Mückenstich kaum spürbar ist und lediglich juckt, birgt der Stich einer Biene ernsthafte Gefahren. Durchaus muss hier sogar der Notarzt gerufen werden, denn allergische Reaktionen sind hier gar nicht so selten. Reagieren Sie nicht allergisch auf einen Bienenstich, helfen Ihnen aber auch verschiedene Hausmittel schnell.

In den meisten Fällen birgt der Stich einer Biene keine Gefahren bei einem gesunden Menschen. Erst, wenn es zeitgleich zu einigen hundert Stichen kommt, wird es hier für den Betroffenen brenzlig. Bei einem Bienenstich reicht meist eine systematische Behandlung. Das heißt, lediglich die starken Schmerzen, wie die Schwellungen werden gelindert. Kommt es hingegen doch zu starken, allergischen Reaktionen, sieht die erste Hilfe ganz anders aus. Hier kann schon ein Bienenstich sehr gefährlich werden und sogar zu lebensbedrohlichen Situationen führen.

Wie einen Bienenstich behandeln?
Wie behandelt man einen Bienenstich.

Welche ersten Maßnahmen helfen nach einem Bienenstich?

Ein jeder Stachel einer Biene besitzt winzig, kleine Widerhaken. Sticht das Tierchen zu, bleibt der Stachel stets in der Einstichstelle stecken. Jetzt gilt es schnell zu handeln und den Bienenstachel vorsichtig zu entfernen. Geschieht dies nicht unverzüglich nach dem Stich, wird es immer schwieriger den Stachel zu ziehen, denn dieser bohrt sich mit jeder Minute eigenständig weiter in die Haut. Zumal am Ende eines jeden Bienenstachels eine kleine Giftblase hängt. Wird diese versehentlich zerdrückt, fließt das enthaltene Gift gleich noch mit in die Wunde.

Am einfachsten ist es den Bienenstachel mit Hilfe einer einfachen Pinzette oder einen Zeckenkarte zu entfernen. Wer lange Fingernägel besitzt, kann auch mit diesen den Stachel aus der Haut ziehen. Wichtig ist hier, dass der ganze Stachel aus der Haut gezogen wird. Durchaus ist es sogar empfehlenswert das Gift aus der Einstichstelle zu saugen.

Bienen die einen Menschen gestochen haben, sterben alsbald nach ihrer Tat. Die Lebenserwartung der nützlichen Tierchen beträgt jetzt nur noch wenige Tage. Hier unterscheidet sich auch der Bienenstich vom Wespenstich, denn Wespen behalten nach einem Stich ihren Stachel und müssen nicht ihr Leben geben.

Was gilt es bei einer bei allergischen Reaktionen zu unternehmen?

Eine Allergie gegen Bienenstiche entsteht durch Sensibilisierung vorangegangener Insektenstiche. Jeder Allergiker zeigt da andere Reaktionen nach einem Bienenstich. So mancher kämpft bereits nach einem solchen Stich um sein Leben, während andere lediglich mit diversen, stärkeren Reaktionen an der Einstichstelle zu kämpfen haben. Ganz egal, wie der Allergiker aber auf eine solche Attacke reagiert, der Besuch beim Arzt sollte nicht auf die lange Bank geschoben werden.

Die betroffene Körperstelle zeigt meist sehr schnell tief gerötete, dicke Schwellungen. In den nächsten Tagen kann diese Schwellung sich verstärken oder aber es entstehen großflächige Hautirritationen oder sogenannte Quaddeln. So mancher Allergiker leidet hier aber auch schnell unter extremer Übelkeit mit nachfolgendem Erbrechen. Es kann sogar passieren, dass die allergische Reaktion für schwere Atemprobleme sorgt. In allen drei Fällen gilt es unverzüglich den Notarzt zu kontaktieren. Kommt es einem anaphylaktischen Schock schwebt der Patient in Lebensgefahr. Jetzt muss es schnell gehen.

Insektenstichallergie – Welche Maßnahmen gilt es zu ergreifen nach einem Insektenstich?

Ein jeder, der glaubt, er wäre gegen Insektenstiche allergisch, kann sich Gewissheit verschaffen, indem er sich bei einem Allergologen einen Test unterzieht. Fällt der Test positiv aus, empfehlen viele Mediziner unverzüglich eine Desensibilisierung vornehmen zu lassen. Diese Therapie beinhaltet eine stetig steigende Dosis des Bienengift-Allergens durch Injektionen. Auf diese Weise gewöhnt sich das Abwehrsystem an das Gift und lernt, dass dieses völlig harmlos ist. In der Regel sind die Dosen so gering, dass Überreaktionen nicht zu befürchten sind. Die Erfolgsrate liegt hier bei satten 90 %.

Kommt eine Desensibilisierung nicht in Frage, stattet der Allergologe seinen Patienten meist mit einem sogenannten Anaphylaxie-Besteck aus. Dabei handelt es sich um spezielle Sprays oder auch Einmalspritzen. In beiden Varianten sind verlässliche Wirkstoffe, wie Adrenalin, Antihistaminika, sowie Kortison enthalten. Im Notfall können diese Substanzen dann Leben retten.

Wie einen Bienenstich behandeln?
Bienenstich – was hilft wirklich?

Richtiges Behandeln eines Bienenstichs

Den Stich einer Biene spürt der Betroffene noch Tage nach der Attacke. Die betroffene Hautpartie zeigt sich sehr empfindsam, ist weiterhin gerötet und verursacht bei Belastung oder Bewegung auch durchaus noch Schmerzen. Ein Salzbad kann hier eventuelle eine wenig Linderung verschaffen, genauso wie eine Zwiebel. Letzteres wird einfach halbiert und dann über die Einstichstelle gerieben.

Ein Brennen ist jetzt nicht mehr zu befürchten. Im Gegenteil, Zwiebel, wie Salzbad werden sogar gut tun und die Qualen lindern. Wobei dies auch durch Kühlung der Einstichstelle in die Wege geleitet werden kann. Kühlende Salben finden sich heute rezeptfrei in jeder Apotheke und helfen sowohl beim Abschwellen der Einstichstelle, als auch gegen die Schmerzen.

Schwillt die betroffene Stelle auch nach Tagen nicht ab und weitet sich sogar aus, gilt es medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Mit verschiedenen Medikamenten kann dann eine Genesung unterstützt und somit das Abschwellen vorangetrieben werden.

Hausmittel gegen Bienenstiche

Die erste Maßnahme bei einem Bienenstich sollte immer das Entfernen des Bienenstachels sein. Anschließend heißt es kühlen. Legen Sie einen kalten Waschlappen, ein Kühlelement oder auch einen Beutel Eiswürfel auf die Einstichstelle. Durch die extreme Kälte ziehen sich jetzt die Blutgefäße zusammen und das Gift kann sich nur noch langsam in den Venen verteilen. Zumal auf diese Weise ein starkes Anschwellen unterbunden wird. Gleichzeitig hemmt diese Maßnahme Ihre Schmerzen bzw. führt zu einer Linderung der Qualen. Werden zeitgleich Eiswürfel gelutscht, kommt es zu einem doppelten Effekt.

Entzündungshemmend, wie kühlend ist auch Quark hier sehr hilfreich. Schmieren Sie die betroffene Stelle dick mit diesem Milchprodukt ein und wickeln Sie anschließend eine Mullbinde um den Frischkäse. Trocknet der Quark auf ihrer Haut an, heißt es den Umschlag zu erneuern.

Durchaus können Ihnen ebenso Weißkraut-, wie Kohlblätter helfen. Auch diese setzen Sie bitte als Kompresse ein. Während der Einwirkzeit empfiehlt es sich, dass betroffene Körperteil hochzulegen, wenn dieses möglich ist. Bewegung ist jetzt nicht das richtige.

Wenden Sie in solch einem Fall lieber Kühlpads, wie Kühlakkus an, legen Sie diese bitte nicht direkt auf die Haut, wenn die Kühlelemente zuvor in der Kühltruhe gelagert waren. Wickeln Sie diese erst einmal in ein Handtuch, denn ansonsten laufen Sie Gefahr einen Gefrierbrand auf Ihrer Haut auszulösen.

Aber nicht nur die Kälte kann bei einem Bienenstich helfen. Auch, das genaue Gegenteil, also Wärme, kann unter Umständen die Beschwerden erträglicher machen. Jetzt fragen Sie sich bestimmt, wie das funktionieren kann? Ganz einfach, gerade Bienengift beinhaltet einen sehr großen Anteil an Eiweiß. Bei einer Temperatur von etwa 40 Grad Celsius kann dieses zerstört werden. Behandeln Sie also die Einstichstelle mit großer Hitze, lässt die Wirkung des Giftes in Ihrem Blut nach.

Natürlich gilt es hier extrem vorsichtig zu sein, denn mit einer zusätzlichen Verbrennung ist Ihnen schließlich auch nicht geholfen. Verwenden Sie für die Wärmezufuhr bitte niemals Kerzenwachs. Zumal eine Wärmebehandlung immer von der betreffenden Person selbst durchgeführt werden sollte.

Bienenstich mit Hitze behandeln

Eine Vorgehensweise ist einen Löffel in heißem Wasser oder über einer Kerze zu erhitzen. Anschließend gilt es die Einstichstelle vorsichtig mit der Löffelaußenseite zu betupfen. Ganz vorsichtig gilt es die betroffene Stelle immer wieder mit dem heißen Löffel zu berühren. Wobei die Behandlung angenehm, aber nicht schmerzhaft sein sollte. Kühlt der Löffel soweit ab, dass Sie Ihn längere Zeit auf die Einstichstelle legen können, ist auch dies erlaubt. Diese Prozedur können Sie mehrmals wiederholen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Behandlung mit einer heißen Kartoffel. Der Vorteil hier, eine gekochte Kartoffel speichert die Hitze länger als ein Löffel und kann somit längere Zeit angewendet werden.

Ganz egal für welche Variante Sie sich auch entscheiden, denken Sie immer daran, dass es zu Verbrennungen kommen kann, wenn Sie es mit dem Auflegen von Löffel, wie Kartoffel im heißen Zustand übertreiben. Es reicht gänzlich, die Einstichstelle bestmöglich durchzuwärmen.

Frei verkäuflich erhält man auch sogenannte Stichheiler (s.u.) im Handel. Diese arbeiten meist mit konzentrierter Wärme und werben mit einer Wirkung ohne Nebenwirkungen. Stichheiler werden für wenige Sekunden auf den Stich platziert und die Wärme soll dann das anschwellen und den Juckreiz verhindern. Durch das konzetrierte Erhitzen auf über 50° zersetzen sich teilweise die Giftbestandteile und die Ausschüttung von Histamin wird verhindert.

Hausmittel Zwiebel – Auch gegen Bienenstich hilft dieses Gewächs

Auch die Zwiebel als Hausmittel kann bei einem Bienenstich hilfreiche Dienste leisten. Diese Pflanze unterstützt gleichfalls das Abschwellen der Einstichstelle und lindert Schmerzen, sowie den unerträglichen Juckreiz. Halbieren Sie einfach eine Zwiebel aus Ihrem Vorratsschrank und reiben Sie damit über den Stich.

Es ist außerdem möglich nur den Zwiebelsaft zu missbrauchen. Tröpfeln Sie davon einfach ein wenig auf den Bienenstich. Auch durch den Saft der Zwiebel verengen sich die Blutgefäße und dem Gift fällt es schwer sich auszubreiten. Zumal dieses Gewächs auch gleich noch eine desinfizierend wirkt.

Natron und Essig gegen Bienenstich Symptome

Sowohl Essig, als auch Natron, auch bekannt als Bikarbonat, können das säurehaltige Bienengift neutralisieren, denn beide Substanzen reagieren alkalisch. Für die richtige Anwendung Geben Sie ein Teelöffel Natron bzw. Essig in ein Glas Leitungswasser.

Träufeln Sie anschließen ein wenig von dieser Verdünnung auf einen Wattepad und bestreichen Sie damit den Bienenstich. Ebenfalls wirkungsvoll, ist eine getränkte Kompresse mit Essig oder Natron. Wickeln Sie diese um den Stich und fixieren Sie die nasse Kompresse gegebenenfalls mit einer weiteren, trocknen Binde.

ASS hilft auch bei Bienenstichen

Auch Aspirin mit dem Inhalt Acetylsalicylsäure, kurz ASS, wird bei Bienenstichen gerne empfohlen. So handelt es sich hier eigentlich um eine rezeptfreie Schmerztablette, dennoch hilft auch diese gegen den lästigen Juckreiz nach einer Bienenattacke. Zudem kommt diese Pille nicht oral zum Einsatz, also schlucken Sie diese Tablette nicht bei einer Bienenstich Behandlung.

Zerbröseln Sie das Aspirin lediglich in ganz wenig Wasser und tragen Sie die entstandene Paste auf den Stich auf. Da es sich hier trotz Zweckentfremdung um ein medikamentöses Präparat handelt, ist diese Methode nicht gleich für jeden Menschen geeignet. Wer von einer Allergie auf diesen Wirkstoff weiß, sollte diese Behandlungsmethode natürlich nicht in Betracht ziehen. Gleiches gilt bei Kindern, die dass 16. Lebensjahr noch nicht erreicht haben.

Zuckerbehandlung bei Bienenstich

Auch Zucker gehört zu den Hausmitteln, wenn es um die Behandlung eines Bienenstiches geht. Befeuchten Sie dafür ein Stück Würfelzucker einen Teelöffel voll Rieselzucker. Anschließend gilt es auch diesen auf die Einstichstelle zu geben und zu verreiben. Hier wirkt der Zucker ähnlich wie ein Schwamm und saugt das Gift gleich aus der Einstichstelle. Rechtzeitig aufgetragen, kann der Zucker sogar eine Schwellung vermeiden helfen. Sobald der Zucker auf Ihrer Haut getrocknet ist, darf er wieder entfernt werden.

Papain als Hausmittel – Zügige Hilfe durch giftzersetzende Enzyme

In so manchem Lebensmittel ist das Enzym Papain zu finden. Dieses ist fähig das Bienengift aufzuspalten und unterstützt somit eine Linderung aller Beschwerden. Sie finden das Enzym unter anderem im Gewürzregal im Supermarkt. Sogenannte Fleischzartmacher enthalten Papain. Das Gewürz gilt es auch hier lediglich mit wenigen Tropfen Wasser zu einer Paste anzurühren und anschließend auf die Einstichstelle zu verteilen.

Noch besser wirkt diese „Creme“ in Verbindung mit Essig, sowie Backpulver. Beim Auftragen werden Sie eine leichte Schaumbildung bemerken, welche aber völlig normal ist. Es wird angeraten diese „Salbe“ so lange auf der Haut zu lassen bis sich eine spürbare Besserung der Schmerzen einstellt.

Des Weiteren finden Sie dieses giftzersetzende Enzym ebenfalls in der Frucht Papaya. Schneiden Sie sich einfach eine Scheibe ab und legen Sie diese auf die Haut. Ist keine Papaya auffindbar, können Sie als Alternative ebenso Zahncreme verwenden. Die meisten Zahnpasten enthalten gleichfalls Papain. Nach dem Auftragen kann es manchmal zu einem leichten Brennen kommen, welches aber den Juckreiz vertreibt.

Ätherische Öle gegen Schwellungen nach einem Bienenstich

Ebenfalls hilfreich sind nach einem Bienenstich ätherische Öle. Dünn aufgetragen auf die Einstichstelle aufgetragen, lindern auch diese, bestimmte Beschwerden. Um das Abschwellen voranzutreiben, kann unter anderem Teebaumöl eingesetzt werden. Lavendel-, Eukalyptus-, sowie Nelkenöl lindern hingegen den Juckreiz. Gegen Entzündungen können Sie zudem Pfefferminzöl einsetzen. Dieses Öl kühlt im gleichen Zuge und kann auch als Gemisch mit Heilerde verwendet werden.

Honig und andere Nahrungsmittel bei Bienenstich

Finden Sie so schnell nichts Geeignetes in Ihrer Hausapotheke, um einen Bienenstich zu behandeln, kann auch das eigene Produkt der kleinen, nützlichen Tiere helfen. Das alternative Hausmittel Honig schmieren Sie einfach auf die Schwellung, denn auch dieser soll das Gift aus Ihrem Körper ziehen können.

Allerdings wirkt Bienenhonig nur kurz gegen die Schmerzen. Um Ihre körperlichen Qualen zu lindern, eignen sich besser Tomaten, Zitronen, rohe Kartoffeln oder zerquetschte, schwarze Johannisbeeren. Legen Sie die jeweilige Obstsorte aufgeschnitten auf den Insektenstich und reiben Sie mehrmals über die betroffene Stelle.

Calcium Brausetabletten gegen Insektenstiche

Haben Sie Calcium Brausetabletten im Haus, lösen Sie eine dieser Tabletten in Wasser auf und trinken Sie diese hilfreiche Mischung. Calcium besitzt die Eigenschaft Ihre Zellen, wie Gefäße abzudichten und hemmt somit eine Ausbreitung des Bienengifts in Ihrem Körper. Entstandene Schmerzen lassen so schneller nach. Wobei es empfehlenswert ist bei akuten Qualen, die angeratene Calcium Tagesdosis zu verdoppeln.

Schnelle Hilfe aus der Natur – Natürliche Behandlungsmethoden bei Bienenstich

Sind Sie gerade im Freien unterwegs und eine Biene sticht Sie, schauen Sie sich um, ob in Ihrem Umkreis das Gewächs Spitzwegerich zu finden ist. Häufig wächst dieses Kraut am Wegesrand, fühlt sich aber auch im heimischen Garten sehr wohl. Auch diese Pflanze ist ein bekanntes Heilkraut und hat sich bereits bei verschiedenen Insektenstichen bewährt. Spitzwegerich bringt eine antibakterielle Wirkung mit und fördert die Schließung der Wunde. Gleich zwei Methoden stehen Ihnen hier zur Verfügung das Heilkraut richtig anzuwenden.

So können Sie die Pflanze oral einsetzen. Kauen Sie den Spitzwegerich gut durch und schlucken Sie diesen anschließend hinunter. Zudem ist auch die Anwendung des Pflanzensaftes direkt auf der Einstichstelle zu empfehlen. Legen Sie mehrere Blätter übereinander auf die Einstichstelle und fixieren Sie diese durch einen Knoten.

Durch Reiben des Knotenpunktes tritt ausreichend Saft aus und breitet sich so über die Wunde aus. Auf die gleiche Art und Weise kann Ihnen hier zudem ebenfalls Salbei helfen. Möchten Sie hingegen lediglich den Juckreiz ausschalten, raten wir zu Basilikum oder Petersilie. Gegen die Schmerzen ist die Ringelblume ein bewährtes Hausmittel.

Was tun, wenn Hausmittel bei einem Bienenstich versagen?

Wie gut ein Hausmittel wirkt und ob dieses überhaupt auf irgendeine Weise Linderung nach einem Bienenstich verschafft, hängt immer von der jeweiligen, betroffenen Person ab. Jeder reagiert anders auf einen Insektenstich. Fest steht, all diese Hausmittel haben sich bereits über Jahrzehnte bewährt und helfen in der Regel bei „normalen“ Bienenstich Symptomen, wie Juckreiz, Schwellungen oder Schmerzen, nachweislich.

Dennoch gilt auch hier, einen solchen Stich niemals auf die leichte Schulter zu nehmen. Zeigen sich starke, gesundheitliche Probleme und der Betroffene ist sich nicht sicher, ob er die richtigen Maßnahmen nach einem Stich getroffen hat, ist ein Arztbesuch immer ratsam.

Schwere Beschwerden nach einem Bienenstich zeigen sich häufig durch Atemprobleme oder unnatürlich große Rötungen und Schwellungen, die die zehn Zentimeter überschreiten. Zudem kann es zu Übelkeit bis hin zum Erbrechen kommen. Auch Schwindelgefühle, Herzrasen, Bewusstlosigkeit oder gar Herzrasen sind immer ernstzunehmende Anzeichen nach einem Bienenstich.

Treten solche Symptome auf, bedeutet dies meist immer, dass die betroffene Person allergisch auf das Bienengift reagiert. Hier kann es im Ernstfall sogar zu einem sogenannten anaphylaktischen Schock kommen, der für ein totales Kreislaufversagen sorgen kann. Hier besteht die Gefahr, dass der Patient stirbt, wenn ihm nicht schnell geholfen wird. Ungefähr vier bis fünf Prozent aller Menschen, Reagieren allergisch auf Wespen- oder Bienenstiche.

 

Bienenstiche im Rachen- oder Mundraum

Sticht eine Biene einen Menschen im Rachen- oder Mundraum, muss noch nicht einmal eine Allergie vorliegen, um für eine lebensbedrohliche Situation zu sorgen. Solche Einstichstellen suchen sich Bienen zwar selten aus, aber dennoch kann es passieren.

Auch hier schwellen jetzt schnell die Schleimhäute an und es droht Erstickungsgefahr. Hier gilt es unverzüglich zu handeln und den Notarzt zu rufen. Während des Wartens auf diesen, gilt es eine aufrechte Körperhaltung einzunehmen und auf keinen Fall etwas zu trinken. Eiswürfel lutschen hingegen ist erlaubt und dabei helfen, dass die Schwellung sich nicht noch weiter ausbreitet.

Wann sticht eine Biene zu?

Sticht die Biene weder im Rachen-, noch im Mundraum zu und der Betroffene reagiert auch nicht allergisch, ist ein Bienenstich in der Regel eine harmlose Angelegenheit. Auch ohne Unterstützung diverser Hausmittelchen klingen Schwellungen, wie Juckreiz und Rötungen meist innerhalb weniger Tage ab. Wobei wir Sie daran erinnern dürfen, dass Bienen von Natur aus nicht aggressiv sind.

Fühlen sich die kleinen Tierchen aber bedroht, wehren Sie sich indem sie zustechen. Somit ist es eigentlich ganz einfach einem Bienenstich aus dem Weg zu gehen. Provozieren Sie die Biene nicht, wird diese sie auch nicht stechen. Das beste Mittel gegen einen Insektenstich ist immer noch, sich gar nicht erst stechen zu lassen. Mit einfachen Tipps verhindern Sie die schmerzhafte Begegnung mit einem Bienenstachel.

So kommt es gar nicht erst zu einem Bienenstich

Dreht eine Biene ihre Kreise um Sie, bleiben Sie ruhig und schlagen Sie nicht nach dem nützlichen Insekt. Bienen sind nicht angriffslustig, wildes Herumfuchteln oder ruckartige Bewegungen ihrerseits verschrecken das Tier aber und sorgen so eventuell für einen unangenehmen Stich, denn Bienen versuchen so ihr eigenes Volk, wie ihren Honig zu schützen. Verhalten Sie sich hingegen ruhig und besonnen, wird eine Biene wohl kaum Ihren Stachel ausfahren.

Gerade im Frühjahr, wie Sommer sollten Sie zudem darauf achten keine Leckereien, sowie Getränke auf der Terrasse oder im Garten offen stehen zu lassen. Vor allem Obst und süße Durstlöscher ziehen Bienen magisch an. Wobei aber sogar ein Glas Wasser für Bienenbesuch sorgen kann. Decken Sie alles immer gut ab oder bringen Sie solche Magneten gleich wieder ins Haus, wenn die Nahrungsmittel nicht mehr benötigt werden.

Auch bestimmte Kleidungsstücke, die Sie tragen, ziehen Bienen an. Diese Nutztiere fahren total auf leuchtende Signalfarben ab. Kleiden Sie sich hingegen unauffällig, zum Beispiel, in braunen Pastelltönen, werden Sie uninteressant für das Bienenvolk. Aus diesem Grund, empfiehlt sich den Nachwuchs nicht allzu bunt zu kleiden.

Wobei Bienen sich außerdem von Schweiß-, wie einem blumigen Parfümduft oder diverser Kosmetika angezogen fühlen. Kommt hingegen etwas Nelkenöl zum Einsatz bleiben die Tiere fern. Gleiches passiert, wenn Sie getrocknete Nelken in eine halbierte Zitrone drücken. Auch diesen Geruch scheinen Bienen nicht gut zu heißen.

Lacht die Sonne vom Himmel laufen viele Erwachsene, wie Kinder gerne mit nackten Füßen herum. Auf Blumenwiesen sollten Sie dies besser unterlassen, denn auf blühendem Klee und anderen Blüten tummeln sich jetzt gerne die Bienen und gehen fleißig ihrer Arbeit nach. Vor allem der Nachwuchs sollte jetzt doch besser die Schuhe anbehalten.

Tipps um Bienenstiche zu vermeiden

Möchten Sie einen Bienenstich mit allen Mitteln verhindern, lassen Sie also keinerlei Nahrungsmittel draußen stehen. Verzichten Sie darauf mit nackten Füßen die Natur zu erkunden und schlagen Sie nicht wild um sich, sollten Sie doch einmal eine Biene zu Besuch haben. Auch das Anpusten des Insekts ist eine schlechte Idee.

Hat sich ein solcher Gast hingegen in Ihren Haaren verfangen, ist eventuell doch einmal ein fester Schlag nötig, um die Biene stechunfähig zu machen. Kann sich dieses Insekt nicht wieder eigenständig aus Ihrem Schopf befreien, könnte es doch noch zu einem schmerzhaften Bienenstich kommen.

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