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Heuschnupfen – Pollenallergie Symptome und Test

Heuschnupfen

Die allergische Rhinitis ist besser bekannt unter dem Namen Heuschnupfen. Dabei kommt es nur in den seltensten Fällen vor, dass die Betroffenen direkt auf Heu reagieren. Es kann aber passieren, dass auf Inhaltsstoffe des Heus reagiert wird. Heuschnupfen gehört zum Allergietyp I (Soforttyp).

Die häufigsten Auslöser für einen allergischen Dauerschnupfen sind:

  • verschiedene Pollen, wie sie in der Natur vorkommen
  • Bei den Pollen sind die Auslöser winzige Teile des Blütenstaubs, die so genannten Allergene. Die Beschwerden können zu verschiedenen Zeitpunkten im Jahr auftreten. Je nachdem, auf welche Art von Blütenstaub man reagiert und wann die entsprechende Pflanze blüht. Siehe auch Pollenkalender.
  • Tierhaare, zum Beispiel Katzenhaare oder seltener die Haare von Hunden
  • In der Gruppe der Tierhaar-Allergien ist die allergische Rhinitis auf Katzenhaare am weitesten verbreitet. Bei dieser Form der Allergie reagiert man allerdings nicht wirklich auf die Haare. Vielmehr wird das Allergen in der Speicheldrüse der Katze gebildet und gelangt durch die katzentypische Pflege auf das Fell und löst so den allergischen Dauerschnupfen aus.
  • Schimmelpilze

Schimmelpilze bzw. deren Sporen können praktisch in allen Lebensbereichen vorkommen. Die wohl am weitesten verbreiteten Schimmelpilze kennt man aus dem Bereich der Lebensmittel. Hier gibt es schädliche und nützliche Arten. Als Beispiele seien hier die Pilze genannte die bei Fäulnisprozessen entstehen oder beispielsweise der Blauschimmel auf dem Käse.

Aber auch in Wohnräumen kann es eine Vielzahl von Schimmelpilzen geben.
Zu den nützlichen Schimmelpilz-Arten zählen auch diese, aus denen das Penicillin gewonnen wird. Es passiert aus diesem Grund auch sehr häufig, dass Menschen, die auf Schimmelpilze allergisch sind, auch Probleme mit Penicillin haben. Man nennt dies auch Kreuzallergie.

Im Gegensatz zu der weit verbreiteten Meinung, dass weißer Schimmel unschädlich und schwarzer Schimmel schädlich ist, kann an sagen, dass es für die Ausbildung einer Schimmelpilz-Allergie unerheblich ist, welche Farbe die jeweiligen Myzele haben. Beide Arten können sich negativ auswirken.

Schimmelpilze können sich zum Beispiel in der Blumenerde, hinter Schränken in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit und schlechter Lüftung und auf Holz oder Leder bilden.

Hausstaubmilben

Hausstaubmilben kommen praktisch in jedem Haushalt vor. Sie halten sich vorzugsweise in Polstern, im Bett, in Teppichen oder auch in Vorhängen auf.

Bei einer Hausstaubmilben-Allergie reagiert man nicht auf die Hausstaubmilbe selbst, sondern auf den von diesen ausgeschiedenen Kot und dessen Bestandteile.

Diese, nur unter dem Mikroskop zu erkennenden Tierchen, ernähren sich überwiegend von abgestorbenen Haut- und Haarschuppen des Menschen. Ein Mensch verliert davon pro Tag im Schnitt 1,5 bis 2 Gramm.

Wie sind die Symptome des Heuschnupfens

Die am häufigsten zu beobachtenden Symptome bei einem Heuschnupfen sind:

  • Niesanfälle, die von erheblichen Ausmaß sein können und die mit hohen Wiederholungsintervallen einhergehen
  • Ausfluss aus der Nase, bis hin zum Fließschnupfen
  • tränende, juckende und brennende Augen, auch Bindehautentzündung die auch chronisch werden kann, sowie Schwellungen der Augen
  • verstopfte Nase, durch das Anschwellen der Schleimhäute (der dadurch behinderte Sekretabfluss kann wiederum das Entstehen von Infektionen fördern)
  • juckende oder brennende Mundschleimhaut, auch bis tief in den Rachen
  • teilweise kann auch Fieber auftreten
  • verklebte Augen
  • Entzündungen im Hals-, Nasen-, Ohrenbereich (zum Beispiel in den Nasennebenhöhlen)

Viele Patienten klagen auch über Abgeschlagenheit und unangenehmen Druck im Kopf. Das allgemeine Befinden ist bei einem Heuschnupfen unter Umständen sehr stark beeinträchtigt. Viele Menschen beklagen, regelrecht krank zu sein.

Für die Betroffenen sind alltägliche Aktivitäten nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt möglich. Dazu zählen das Nachgehen einer normalen Arbeit (Heuschnupfen kann bis zur Krankschreibung führen), sportliche Aktivitäten oder eine Wanderung in der Natur.

Heuschnupfen und ein normaler Schnupfen können sich manchmal sehr ähneln, doch ist die Unterscheidung in der Regel recht einfach, da man bedingt durch die gesammelte Erfahrung in fast jedem Fall feststellen kann, woher die jeweiligen Effekte stammen.

Abgesehen von den genannten Symptomen kann ein Heuschnupfen auch Symptome in den unteren Atemwegen, wie Bronchien oder Lunge, auslösen. Man spricht hier von einem so genanntem Etagenwechsel. Auch allergisches Asthma (Asthma bronchiale) kann auftreten. Da diese Erkrankung in den allermeisten Fällen chronisch ist, sollten auch leichtere Formen von Heuschnupfen durch einen Arzt behandelt werden.

Bei der Selbstbehandlung mit abschwellend wirkenden Nasensprays ist jedoch Vorsicht geboten. Man kann eine Art Sucht entwickeln. Dabei kann man jedoch nicht von einer Sucht im eigentlichen Sinne sprechen.

Vielmehr tritt nach einer längeren Anwendung von diesen Sprays eine Gewöhnung ein. Bei längerer Verwendung schwellen die Nasenschleimhäute chronisch an und machen eine permanente Benutzung des Sprays nötig. Deshalb sollten solche Medikamente nie länger als wenige Tage verwendet werden.

Bei pollenbedingten Allergien treten die Beschwerden meist nur wenige Wochen im Jahr auf. Reagiert man hingegen auf die Ausscheidungen der Hausstaubmilbe bzw. auf Tierhaare, ist das ganzjährige Auftreten von Symptomen möglich.

Heuschnupfen bei Kindern

Da Kinder oft nicht in der Lage sind, Symptomatiken genau zu beschreiben, sollten die Eltern die typischen Symptome eines Heuschnupfens bei Kindern genau kennen, um geeignete Maßnahmen ergreifen zu können.

Zu den typischen Symptomen eines Heuschnupfens bei Kindern zählen:

  • verklebte Augen
  • starkes Durstgefühl am Morgen (da wegen der verstopften Nase überwiegend durch den Mund geatmet wird)
  • näselndes Sprechen (ebenfalls wegen der Verstopfung der Nase)
  • ständig wiederholtes Schniefen und Hochziehen des Nasensekrets
  • juckende Nase und dadurch bedingtes häufiges Kratzen

Die Symptome können, müssen aber nicht zwangsläufig, in Kombination auftreten.

Wie erfolgt die Heuschnupfen Diagnose

Um einen Heuschnupfen zu diagnostizieren, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl.

Die bekanntesten und am häufigsten verwendeten Diagnosemaßnahmen sind:

  • Pricktest
  • Intrakutantest/Intradermaltest
  • Blutuntersuchung
  • Provokationstest
  • Arztgespräch

Diese werden im Folgenden genauer erklärt.

Wichtig bei den durchzuführenden Tests ist, dass man im Vorfeld alle allergiehemmenden Medikamente (zum Beispiel Antihistaminka, Cortison, Hydrocortison) absetzt. Ebenso sollte man auf Hautcremes und Ähnliches verzichten.

Der Pricktest
Beim Pricktest werden verschiedene allergieauslösende Stoffe (Allergene) auf die Haut aufgebracht. Diese Allergene liegen in Form einer standardisierten Lösung vor. Nach dem Auftropfen auf die Haut, werden diese mit Hilfe einer so genannten Lanzette oberflächlich in die Haut gepiekst.

Zeitgleich wird eine als Postivprobe (Histamin) und eine Negativprobe (Kochsalzlösung) verwendet.

Bei der Kochsalzlösung zeigen sich in der Regel keine Reaktionen. Bei der Kontrollprobe mit Histamin muss eine Reaktion erfolgen, da Histamin vom Körper zur Abwehr von Allergenen produziert wird. Also auch Nichtallergiker würden reagieren.

Diese Lösungen werden in fast allen Fällen auf die Innenseite des Unterarms aufgebracht. Nur in seltenen Fällen auf den Rücken (meistens nur bei Kontaktallergien).

Beim Pricktest zeigen sich schon nach wenigen Minuten bis einer halben Stunde, Reaktionen der Haut, meistens in Form von kleinen Schwellungen oder Rötungen. Je nach Größe der auftretenden Reaktion (gemessen in mm²), kann eine ungefähre Stärke und die Form (also welches Allergen) abgelesen werden.

Der Pricktest gehört zu den am häufigsten angewandten Allergietests.

Intrakutantest/Intradermaltest
Der Intrakutantest dient wie viele andere Tests der Diagnose von eventuellen Sensibilisierungen auf ein Allergen. Ein Intrakutantest ist als ergänzende diagnostische Maßnahme im Zusammenspiel mit anderen diagnostischen Verfahren zu sehen.

Er wird insbesondere bei schwachen Allergenen, wie zum Beispiel Hausstaubmilben bzw. deren Ausscheidungen, verwendet. Der Vorteil des Intrakutantests ist, dass er wesentlich feiner/sensitiver als beispielsweise der Pricktest oder Epikutantest ist.

Ein Intrakutantest dient dazu, Allergien vom Typ I (Soforttyp) festzustellen.

In der Praxis wird beim Intrakutantest ein bestimmtes Allergen, welches in einer sterilen Lösung vorhanden ist, dem Patienten unter die Haut gespritzt. Zeitgleich wird eine Positiv (Histamin)- sowie Negativprobe (Kochsalzlösung) durchgeführt. Sollte eine Allergie vorliegen, zeigt sich an der betreffenden Stelle eine Reaktion in Form von Rötungen oder Quaddeln. Diese Reaktion tritt meist innerhalb von einer halben Stunde ein.

Der Intrakutantest ist jedoch nicht ganz ungefährlich. Da das auslösende Allergen direkt unter die Haut kommt, kann es zu lebensbedrohlichen Überreaktionen des Körpers kommen (Anaphylaxie oder auch anaphylaktischer Schock). Deshalb sollte ein Intrakutantest nie ambulant, sondern stationär durchgeführt werden.

Drei bis vier Tage vor dem Test, sollten alle antiallergischen Medikamente abgesetzt werden. Genaueres sagt Ihnen der behandelnde Arzt.

Blutuntersuchung
Eine weitere gute Möglichkeit, einen Heuschnupfen zu diagnostizieren, ist eine Laboruntersuchung des Blutes.
Hierbei wird besonderes Augenmerk auf eine erhöhte Konzentration auf das Immunglobulin E (IgE) gelegt. IgEs sind spezielle Antikörper, die eigentlich im Blut jedes Menschen vorkommen. Bei einem Vorhandensein einer Allergie ist dieser Wert jedoch mehr oder minder stark erhöht.
Der IgE-Test reicht aber zur Diagnose eines Heuschnupfens allein nicht aus, da sich auch in Folge anderer Erkrankungen eine erhöhte IgE-Konzentration im Blut befinden kann. Der Bluttest dient in den meisten Fällen nur der Absicherung der Diagnose, nach zuvor anderen durchgeführten Tests (Pricktest, Intrakutantest).

Provokationstest
Sollten alle vorher genannten Maßnahmen keine Klärung bringen, so kann der so genannte Provokationstest als Diagnosemittel eingesetzt werden.
Besonders bei Patienten, die ganzjährig Beschwerden haben und bei denen die Zuordnung auf ein bestimmtes Allergen aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich war, kommt dieser Test in betracht.
Beim Provokationstest werden verschiedene Allergene als Lösung direkt auf die Nasenschleimhaut aufgebracht. Bei einem eventuellem Treffer ist fast sofort mit einer Reaktion zu rechnen.
Bei einigen Provokationstests ist anzuraten, diese nur stationär durchzuführen.

Das Arztgespräch
Vor allen Untersuchungen, wird der Arzt mit Ihnen ein Gespräch durchführen. Hierbei wird geklärt, ob es bestimmte Indikatoren gibt, die das Ausbrechen einer Allergie fördern.

Die wichtigsten dabei abzuklärenden Punkte sind:

  • Welche Beschwerden treten auf?
  • Wann treten Beschwerden auf?
  • Wie lange gibt es diese Beschwerden schon?
  • Gibt es in der Familie bekannte Allergien?
  • Bessern sich die Beschwerden zum Beispiel im Winter oder bei Regen?
  • Wurden bereits Antiallergika eingenommen und wie haben diese gewirkt?

In Vorbereitung auf das Arztgespräch empfiehlt es sich, ein so genanntes Allergie-Tagebuch zu führen.
In diesem werden jeden Tag die aktuelle Witterungslage, die Art der Beschwerden (zum Beispiel in den Augen oder Nase) und eventuell genommene Medikamente vermerkt.

Wie funktioniert die Heuschnupfen Therapie

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Heuschnupfen zu behandeln.Als erste und wichtigste Maßnahme gilt es, den auslösenden Erreger (Allergen) nach Möglichkeit zu meiden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel das Benutzen eines Pollenflugkalenders. Auch ein Aufenthalt in pollenarmer Seeluft kann kurzzeitige Linderung bringen. Sollte dies nicht möglich sein, so gibt es verschiedene Möglichkeiten der Therapie, die wir im Folgenden vorstellen werden.

Hyposensibilisierung
Die Hyposensibilisierung ist die am weitest verbreitete und üblichste Therapie bei der Behandlung von Heuschnupfen. Bei dieser Therapieform wird der Körper langsam und stetig an das auslösende Allergen (zum Beispiel bestimmte Pollen) gewöhnt.

Es gibt zwei Arten der Hyposensibilisierung, die subkutane und sublinguale Variante.
Bei der subkutanen Hyposensibilisierung wird eine Lösung mit dem darin enthaltenen Allergen unter die Haut gespritzt. Dabei werden stetig steigende Konzentrationen des Allergens verwendet. So wird das Immunsystem nach und nach an den allergieauslösenden Stoff gewöhnt.
Zu Beginn der Therapie wird das Mittel ein oder zwei Mal pro Woche injiziert, später reicht eine Injektion alle drei bis vier Wochen.

Die sublinguale Hyposensibilisierung funktioniert genau wie die subkutane Form. Nur werden hier die Medikamente nicht unter die Haut gespritzt, sondern in Form von Tabletten verabreicht.

Eine Hyposensibilisierung läuft in fast allen Fällen über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren. Die Heilungschancen liegen bei etwa 70 bis 80%. Kinder reagieren allgemein besser auf die Behandlung als Erwachsene.

Die Hyposensibilisierung ist nicht geeignet für Leute mit einem ausgeprägten Asthma bronchiale oder wenn der Patient bestimmte Medikamente (beispielsweise Betablocker) einnimmt.
Ebenso sollte die Behandlung nicht bei Schwangeren begonnen werden. Gegen eine Fortsetzung einer bereits begonnenen Hyposensibilisierung spricht jedoch nichts. Wobei zu beachten ist, dass es während der Schwangerschaft nicht zu Dosiserhöhungen kommen sollte.
Des Weiteren sollten Patienten mit einer Autoimmunerkrankung oder Immunschwäche von dieser Behandlung Abstand nehmen.

Bei der Hyposensibilisierung ist fast immer mit Nebenwirkungen zu rechnen. Rötungen und Quaddeln an der Einstichstelle können ebenso auftreten wie plötzlicher, allergischer Niesreiz. Das Schlimmste, das bei einer Hyposensibilisierung auftreten kann, ist ein anaphylaktischer Schock. Deshalb kann eine solche Behandlung auch nicht zu Hause durchgeführt werden. Ein anaphylaktischer Schock kann durchaus lebensbedrohlich sein.
Deshalb sollte man nach der Behandlung noch mindestens 30 Minuten in der Arztpraxis warten. Nur so ist es gewährleistet, dass der Arzt im Falle des Falles helfend eingreifen kann.

Medikamentöse Behandlung von Heuschnupfen

Sehr häufig werden zur Behandlung von Heuschnupfen so genannte Antihistaminika eingesetzt. Histamin ist ein Stoff, der vom Körper zur Abwehr von Allergenen gebildet und eingesetzt wird. Antihistaminika haben zwei Möglichkeiten, dem entgegen zu wirken. Zum einen kann mit ihnen der Histaminspiegel im Blut generell gesenkt werden, zum anderen kann die Bildung von Histamin eingeschränkt oder ganz aufgehoben werden. Außerdem können noch bestimmte Histamin-Rezeptoren blockiert werden.

Antihistaminika gibt es in verschiedenen Darreichungsformen. Zum einen zur lokalen Anwendung in Form von Nasensprays oder Augentropfen sowie in Form von Tabletten oder Tropfen zur Einnahme.
Insgesamt kann man sagen, dass die Wirksamkeit von Antihistaminika bei Heuschnupfen sehr gut ist.
Vorsicht ist geboten bei älteren Antihistaminika. Diese können unter Umständen die Fahrtauglichkeit oder das Führen von Maschinen beeinträchtigen. Ebenso können Müdigkeit und Benommenheit auftreten.

Eine weitere gute Möglichkeit, Allergien vorzubeugen, sind so genannte Mastzellenstabilisatoren.
Diese Zellen docken an die Mastzellen an und verhindern so die Freisetzung von Histamin.
Mastzellenstabilisatoren werden meist in Form von Nasensprays, Augentropfen oder zur oralen Einnahme verabreicht.
Wichtig ist, dass man diese Medikamente etwa zwei Wochen vor einsetzen der jeweiligen Pollensaison zur Anwendung bringt.
Als Nebenwirkung können vorübergehende Kopfschmerzen auftreten.

Sollten alle anderen Medikamente versagen oder kommt es zu heftigen Ausbrüchen eines Heuschnupfens, so können auch Medikamente, wie Cortison oder Hydrocortison eingesetzt werden. Diese Medikamente zählen zur Gruppe der Glukokortikoide und werden normaler Weise von der Nebennierenrinde gebildet.

Zusätzlich können noch verschiedene Naturheilverfahren oder auch Akupunktur zum Einsatz kommen. Der Einsatz dieser Methoden bzw. deren Wirkung ist in der Wissenschaft umstritten.

Weitere Maßnahmen – Vorbeugung gegen Heuschnupfen

Zusätzlich zu den eben genannten Maßnahmen, haben Allergiker noch verschiedene andere Möglichkeiten, um sich vor Allergenen oder den Auswirkungen eines Heuschnupfens zu schützen. Diese Maßnahmen wollen wir Ihnen im Folgenden näher bringen.

Als Allerwichigstes ist, dass der Kontakt mit dem Allergen vermieden wird, bzw. nach einem Kontakt diese wieder neutralisiert werden.

Falls man gegen verschiedene Pollen allergisch ist und man sich draußen in der Natur aufgehalten hat, so sollte man, nachdem wieder im Heim ist, alle Kleidungsstücke, die man draußen getragen hat, ablegen. Diese Kleidungsstücke haben auf keinen Fall etwas im Schlafzimmer verloren!!!

Als zweite Maßnahme empfiehlt es sich, zu duschen oder zumindest die Haare zu waschen.

Des Weiteren sollte man am Besten in den frühen Morgenstunden lüften, da die Pollenkonzentration im Laufe des Tages ansteigt und abends ihre höchste Konzentration erreicht.Es gibt außerdem spezielle Pollenschutz-Gitter für die Fenster oder einen ebensolchen Filter für das Auto. Das Reinigen der letztgenannten Filter sollte man unbedingt Personen überlassen, die nicht an Heuschnupfen leiden.

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2 Kommentare

  1. Alina Hatinee

    Zusätzlich zu Behandlung mit Medikamenten, kann man auch mit Heuschnupfen Hausmittel einiges bewirken. Am aller einfachsten ist ein Dampfbad: etwas heißes Salzwasser in eine Schüssel, und den Kopf darunter „wärmen“ lassen, so wie es in einer Sauna sein könnte.
    Auch eine Nasenspülung kann dabei helfen, die klebenden Pollen von der Nasenschleimhaut zu entfernen, um so wieder Luft zu bekommen.

  2. Kombo T.

    Ich finde die Wirkung von Heuschnupfen Medikamente sehr zufriedenstellend. Mit etwas Glück sind sie nicht sonderlich teuer und zeigen schnell eine erlösende Wirkung. Normales Durchatmen schon nach wenigen Stunden und ordentlich fit kann man sich auch nach 2 Tagen fühlen, wenn man nicht auf Obst o.ä. verzichtet.

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