Startseite / Allergiearten / Kaffee Allergie – Ursachen und Symptome für Unverträglichkeit
Kaffee Allergie - Ursachen und Symptome für Unverträglichkeit
Kaffee Allergie – Ursachen und Symptome

Kaffee Allergie – Ursachen und Symptome für Unverträglichkeit

Kaffee ist bei vielen Menschen ein sehr beliebtes Getränk. Morgens zum wach werden, nachmittags zum Tee oder einfach beim geselligen Zusammen sein mit Freunden oder Kollegen. Es gibt viele Möglichkeiten seinen Kaffee zu genießen. Mit Milch, mit Zucker oder in unterschiedlichen Varianten wie ein Espresso oder ein Latte Macchiato.

Für viele Menschen ist der Kaffee aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Es gibt jedoch auch Menschen, die das köstliche Getränk nicht vertragen. Bei einer Kaffee Allergie gibt es unterschiedliche Ursachen und Symptome der Unverträglichkeit.

Wodurch kann eine Kaffee Allergie entstehen?

Jeder Kaffee, egal woher er kommt, hat gewisse Inhaltsstoffe. Neben unterschiedlichen Ölen und Säuren sind aber auch Bitterstoffe in diesem Getränk enthalten. Nicht etwa das Koffein, sondern diese Substanzen sind häufig der Auslöser für unterschiedliche Allergien, auch für die Kaffee Allergie. Aber genau diese Inhaltsstoffe sorgen aber auch für den individuellen Geschmack jeder Kaffeesorte.

Wenn Sie jedoch einen empfindlichen Magen haben, dann werden Sie, nachdem Verzehr bereits einige Beschwerden erleben. Neben Bauchkrämpfen sind auch Sodbrennen oder sogar Übelkeit häufige Begleiterscheinungen. Auch wenn Sie ab und an diese Symptome bemerken, bedeutet das nicht gleich, dass Sie eine Kaffee Allergie haben. In vielen Fällen reicht es bereits aus, wenn Sie eine andere Kaffeesorte wählen.

Kaffee Allergie – Ursachen und Symptome der Unverträglichkeit bei Koffein

Nicht nur die Reaktion auf die unterschiedlichen Inhaltsstoffe, die den Geschmack ausmachen kann Ihr Körper reagieren. Das Koffein, welches nicht nur im Kaffee, sondern auch in manchen Lebensmitteln zu finden ist, kann Ihnen auch Beschwerden bereiten.

Was bewirkt das Koffein in unserem Körper

In erster Linie hält dieser Wirkstoff uns wach. Der Effekt ist vielen von uns bekannt. Das Koffein macht uns nicht nur wach, sondern wir können uns auch, nachdem Verzehr besser konzentrieren. Aber warum ist das so? Unser Körper produziert am Tag mehre unterschiedliche Dinge in unterschiedlicher Menge.

Darunter befindet sich auch das Hormon Adenosin. Nachdem wir ausreichend geschlafen haben und wach werden, befindet sich diese Produktion noch auf einem niedrigen Niveau. Je länger wir wach sind, desto mehr wird jedoch die Produktion von diesem Hormon angekurbelt. Die Folge davon ist Müdigkeit.

Das ist einer der Gründe, warum wir im Laufe des Tages immer müder werden. Das Koffein, welches wir mit Lebensmitteln oder auch Getränken zu uns nehmen, ist in der Lage dieses Hormon zu blocken. Unser Nervensystem bekommt also nicht mehr die Nachricht, das wir müde sind.

Wie machen sich die Symptome bei der Unverträglichkeit von Koffein bemerkbar

Wie bei allen Dingen kommt es auch bei der Kaffee Allergie auf die Menge drauf an. Wenn Sie nur ein bis zwei Tassen über den Tag verteil trinken, dann werden Ihnen diese Begleiterscheinungen fremd vorkommen. In der Regel kommen diese Beschwerden erst, wenn Sie fünf oder mehr Tassen am Tag konsumieren.

Häufig sind die ersten Zeichen Herzrasen, Kopfschmerzen oder auch ein Zittern. Aber auch Nervosität, innere Unruhe, plötzliches Schwitzen und Einschlafprobleme gehören zu den umfassenden Symptomen. In der Regel wird der Kaffee sehr schnell im Körper abgebaut. Bei einer Unverträglichkeit geht das jedoch sehr langsam voran. Die Folge: Der Kaffee ist länger in Ihrem Organismus und somit halten auch die Begleiterscheinungen deutlich länger an.

Kaffee Allergie – Ursachen und Symptome der Unverträglichkeit

Es gibt also einen Unterschied zwischen einer Kaffee Allergie und einer Unverträglichkeit in Bezug auf Kaffee. Die Unverträglichkeit ist in der Regel schnell vorüber und löst sich auf, sobald Ihr Körper den Kaffee abgebaut hat.

Die Allergie hingegen bleibt meistens länger und benötigt manchmal zur Therapie die entsprechenden Medikamente. Bei der Kaffee Allergie sieht der Körper den Kaffee als Feind an und versucht ihn mit allen Mitteln zu bekämpfen. Aus diesem Grund kommt es dann zu einer Überreaktion.

Die Symptome bei einer Kaffee Allergie sind:

  • Ausschlag und juckende Flächen auf der Haut
  • Im Mund oder Rachenraum können Schwellungen auftreten
  • Krämpfe im Bauch
  • Übelkeit bis hin zum Erbrechen
  • Schwindelgefühl
  • Atembeschwerden
  • Anaphylaktischer Schock

Viele der Symptome lassen auch auf eine mögliche Lebensmittelallergie schließen. Aus diesem Grund werden die Kaffee Allergien auch häufig mit der Lebensmittelallergie verwechselt. Sie können sich mit einem Bluttest direkt auf eine Kaffee Allergie testen lassen. Dafür können Sie einfach Ihren Hausarzt aufsuchen und brauchen nicht auf einen Termin bei einem Facharzt warten.

Wenn sich bei Ihnen eine Kaffee Allergie rausstellt, dann bekommen Sie Kortison oder andere Medikamente für den akuten Notfall. Langfristig sollten Sie Ihren Speiseplan umstellen und darauf achten, dass in Ihren Lebensmitteln kein Koffein enthalten ist.

Kaffee Allergie und die Alternativen

Bei einer möglichen Unverträglichkeit reicht es in der Regel aus, dass Sie unterschiedliche Sorten einmal probieren. Manchmal kann Ihnen auch ein sehr magenfreundlicher Kaffee helfen. Sollten Sie auf die enthaltenden Säuren mit einer Kaffee Allergie reagieren, dann stellen Sie Ihre Kaffee Art um.

Espresso ist viel bekömmlicher und weißt deutlich weniger Säure auf. Bei einer Koffein Unverträglichkeit können Sie versuchen auf einen entkoffeinierten Kaffee zurückzugreifen. Eine komplett andere Alternative ist der Getreidekaffee. Hier finden Sie weder Koffein noch Säuren vor. Es handelt sich hier um eine sehr gesunde Art Kaffee zu konsumieren. Also auch wenn Sie eine Kaffee Allergie haben müssen Sie nicht darauf verzichten.

Über Robert Milan

Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur und der aktuellen medizinischen Leitlinie.